Werkstatt Stephan Bauer - Japanische Schiebetüren, Shoji und Fusuma nach Maß. Futonbetten, Teetische und andere Möbel in individueller Fertigung.
Shoji - als Schiebetüren und Oberlichter - traditionell in japanischem Raum

Was sind Shoji?

Aussprache: Sh als stimmloses sch, j als stimmhaftes sch, also ungefähr so: Schodschii

Shoji sind bewegliche Trennwände, die in der traditionellen japanischen Innenarchitektur hauptsächlich vor Fensteröffnungen oder Flurwände mit Fenstern geschoben wurden.

Sie bestehen aus einem hölzernen Gerüst mit, für europäische Verhältnisse, extrem gering dimensionierten Rahmen und Sprossen, welches, mit Papier (Washi) bespannt, diesen unnachahmlich leichten, transparenten, schlicht-eleganten Charakter vermittelt.

Shoji - als Schiebetüren und Oberlichter - traditionell in japanischem Raum

Selbst ganze Wände oder gar Räume, die mit shoji verkleidet sind, wirken nicht schwer oder erdrückend.

Holz und Papier geben der sehr schlichten, fast strengen Gestaltung eine warme Ausstrahlung, ohne rustikal oder zu „gemütlich“ zu wirken. 

Trotz ähnlicher Machart ist jedes Element ein einzigartig gestaltetes Stück, abgestimmt auf individuelle Räume und Bedürfnisse.

Durch die geschickte Wahl der Rastergrößen lassen sich ungünstige Raumproportionen sehr gut beeinflussen.

Shoji und Verkleidungen im Shoji-Stil lassen sich vielseitig verwenden – als Schranktüren, Trennwände, Wandschirme, als Fensterelemente, Heizkörperverkleidungen und für beleuchtete Wände.

Als leichte Raumteiler sind sie wunderbar für flexibles, offenes Wohnen einzusetzen.

So haben shoji auch den radikalen Wandel in der japanischen Einrichtungskultur überlebt und finden sich dort noch heute in vielen Haushalten.

Shoji - Raumteiler Übergang zum Flur

Shoji als bewegliche Trennwand

Shoji - Schiebetüren - Veranda -  Blick in japanischen Garten

Shoji - Schiebetüren mit Oberlichtern, geöffnet zur Veranda